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Kita Neubau und Außengelände eingeweiht

8. September 2021

(Tönisvorst, 08.09.2021) Etwa 19 Monate dauerten Neubau, Abriss des alten Gebäudes und Neugestaltung des Außengeländes der Horizonte Kita St. Antonius in Tönisvorst. Knapp 2.050.000 € kostete das Projekt.

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Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit entstand innerhalb von gut anderthalb Jahren auf dem Gelände der alten Kita ein moderner Backsteinbau mit neuem Außengelände für die Kinder. Die Corona- Pandemie verhinderte die Grundsteinlegung und das Richtfest. Am Mittwoch, den 8.9.2021 ließ es sich der Träger Horizonte nicht nehmen, endlich seinen Gästen und der eingeladenen Presse das fertige Neubauprojekt zu präsentieren.

Zur Feier kam auch Bürgermeister Uwe Leuchtenberg
„Herein, herein, wir laden alle ein!“, singen die Kinder der Kita und begrüßten damit Gäste im Außengelände bei strahlendem Sonnenschein. Unter ihnen war auch Bürgermeister Uwe Leuchtenberg, der sich es nicht nehmen ließ einen Blick auf das neue Gebäude zu werfen.
„Lange war nicht klar, ob wir die Einweihung unserer neuen Kita in der Pandemiezeit feiern können. Doch nun stehen wir alle hier, um gemeinsam zu feiern!“ freut sich Sylwia Digiacomo, Geschäftsführerin der Trägergesellschaft Horizonte aus Viersen.

Bauarbeiten bei gleichzeitigem Kita-Betrieb
Im Oktober 2019 begannen die Bauarbeiten im vorderen Bereich des Kita Geländes. Gleichzeitig lief der Kita-Betrieb im alten Gebäude weiter. Fertig gestellt war der Bau ein Jahr später und im Dezember 2020 konnten die Kinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umziehen. Der Abriss der Alten Kita verzögerte sich aufgrund schlechter Wetterverhältnisse auf Anfang März 2021. Dafür wurde das Außengelände um so schneller fertig. Acht Wochen nach Abriss war das Bauprojekt offiziell fertiggestellt. Für die gesamte Baumaßnahme war die Firma dekon Bau & Immobilien- Entwicklungsgesellschaft mbH aus Münster als Generalübernehmer zuständig.

800 Quadratmeter Platz für Kinder zum Spielen und Lernen
Das 800 qm große Kita-Gebäude hat zehn sogenannten Funktionsräume, in denen die Kinder ihre Spielideen umsetzen können. Eine Turnhalle, ein Bistro, eine Bücherei mit Vorlese und Kuschelecke, ein Bau- und ein Forscherraum, zwei Rollenspielräume und drei Ateliers zum Werken, Malen und Töpferarbeit gehören dazu. Für die unter Dreijährigen (U3) gibt es drei abgetrennte Nestgruppen, mit eigenem Schlaf- und Essraum, die den jüngsten Kita-Besuchern einen geschützten Raum bieten. Die Kita bietet zur Zeit 83 Kindern Platz. Insgesamt 14 pädagogische Fachkräfte betreuen und fördern die Kinder ihrem Kita-Alltag. Unterstützt werden sie von einer Auszubildenden und einer hauswirtschaftlichen Kraft.

Ein großes Außengelände und endlich viel Platz
Das Außengelände ist ein besonderes Schmuckstück der Kita. Auf 6.730 Quadratmetern ist viel Platz für die verschieden Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Es gibt einen abgeteilten U3 Bereich mit Sandkasten und Mini-Nestschaukel, eine Wasserspielanlage mit Pumpe, ein Rutschhügel, ein Kletterschiff, eine große Nestschaukel, ein Sandkasten mit „Matschküche“, eine Bobbycar-Bahn, ein kleiner Fußballplatz, Beete mit Gemüse, Obstbäumen und Beerensträuchern.
„Für mich das schönste Außengelände der Welt!“ findet Sina Cremer, kommissarische Leitung der Kita St. Antonius. „Ein echtes Kinderparadies!“, wie ihr eine Mutter vor Kurzem sagte. Zwar durften die pädagogischen Fachkräfte anfangs wegen Corona noch nicht offen arbeiten, so Cremer. Aber seit einigen Wochen können sie gemeinsam mit den Kinder die Kita erobern und die vielfältigen Spiel- und Lernmöglichkeiten nutzen.

Zwei Millionen Euro für die gesamte Baumaßnahme
Die 2.050.000 Euro Gesamtkosten werden mit 63% vom Land NRW und mit 290.000 Euro vom Bistum Aachen und der Stadt Tönisvorst bezuschusst. Den Rest trägt die Trägergesellschaft Horizonte. „Ziel des Neubaus war es, eine Kita zu bauen, die den Anforderungen der heutigen Zeit und der Bedarfe entspricht.“, so Digiacomo. Die neue Kita wird nun den Anforderungen einer modernen, offenen Pädagogik, dem gesteigerten Bedarf an Betreuungsplätzen und der Energieeffizienz einer aktuellen Bauweise in allen Punkten gerecht, erklärt die Geschäftsführerin.

Gottes Segen für die Kita
Eine katholische Kita erhält zur Einweihung auch immer Gottes Segen. Diesen spendeten die Gemeindereferentin Stefanie Müller und Propst Dr. Thomas Eicker unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder. „Als die Jünger die Kinder wegschicken wollen, wird Jesus richtig sauer. Er sagt: Lasst die Kinder zu mir kommen!“, erzählt Propst Eicker den Kindern. Und an die erwachsenen Gäste gerichtet rät er, wie die Kinder zu bleiben, so fröhlich und neugierig. Gemeinsam mit Frau Müller ziehen die Kinder im Abschluss von Raum zu Raum und spenden Gottes Segen.

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Vorfreude auf die neue Kindertagesstätte

6. Mai 2020

Die katholische Kindertagesstätte St. Antonius in St. Tönis wird neu gebaut. Auf ein Richtfest wurde wegen der Corona-Epidemie verzichtet. Statt eines Richtkranzes auf dem Dach schmückt ein Maibaum den Bauzaun. (von Stephanie Wickerath, GdG Kempen-Tönisvorst)

Die bunten Bänder des Maibaums flattern im Wind. „Hoffnung“, „Glück“, „Lebensfreude“, „Neubeginn“ steht auf Schildern, die neben dem geschmückten Bäumchen am Bauzaun hängen. „Eigentlich wollten wir ein Richtfest feiern, jetzt, da der Rohbau fertig ist“, erklärt Luisa Casula-Schaub, Leiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Antonius. Wegen der Corona-Epidemie sei das aber leider nicht möglich gewesen. „Statt eines Richtkranzes haben wir eben einen Maibaum“, sagt die Pädagogin.
Seit November wird auf dem Grundstück vor der jetzigen Kindertagesstätte an der Corneliusstraße eine neue Kita gebaut. Mehr als zwei Millionen Euro investieren das Land NRW, das Bistum Aachen, die Stadt Tönisvorst und die Trägergesellschaft Horizonte. Der 800 Quadratmeter große Neubau, der im Dezember bezogen werden soll, bietet Platz für 88 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren, die auf vier Gruppen aufgeteilt sind. St. Tönis gewinnt dadurch einige Plätze in der Kleinkinderbetreuung, denn bisher konnten nur 55 Kinder die Kita St. Antonius besuchen.
Nachdem der Rohbau fertig gestellt ist, folgen nun die Dachabdeckung, die Innenputzarbeiten, die Elektroinstallationen und die Entwässerungsleitungen. Ungewöhnlich ist die Form der neuen Kita. Wie ein U ist das Haus gebaut. In der Mitte gibt es einen großen Innenhof, der sich zum späteren Außengelände hin öffnet und viel Licht in die Räume lässt. Dafür sorgen auch die 17 Lichtkuppeln, die in das Flachdach eingelassen werden.
„Wir freuen uns auf den hellen, freundlichen Neubau und die vielen Möglichkeiten, die die Räume bieten“, sagt Luisa Casula-Schaub. So sollen Funktionsräume mit verschiedenen Schwerpunkten entstehen, die den Kindern vielfältige Anreize geben. Ein Atelier, eine Werkstatt, eine Bibliothek, ein Forscherraum und ein Bewegungsraum gehören dazu. Sobald der Neubau bezogen ist, sollen das bisherige, gut 50 Jahre alte Gebäude abgerissen und ein großzügiger Außenspielbereich angelegt werden. Im Frühjahr 2021 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.
Dass das Grundstück so groß ist und der bisherige Kita-Betrieb vom Neubau ungestört weiterlaufen konnte, sei ein Glück für die Einrichtung, wie Sylwia Digiacomo, Geschäftsführerin der Trägergesellschaft Horizonte betont: „Wir mussten nur den Eingang verlegen, ansonsten gab es keine Einschränkungen für die Kinder und die Mitarbeiterinnen.“

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Maiherzchen und Wundertüten

5. Mai 2020

Gemeinsam mit dem Elternrat und wir haben uns überlegt, das jedes Kind ein Maiherzchen basteln und das gestaltete Herz an unseren Zaun hängen kann. Zum Dank dafür haben wir für jedes Kind eine Wundertüte an den Zaun gehängt, die mit kleinen Überraschungen gefüllt ist.
Wenn die Kinder ihr Herz aufhängen, dann können sie ihre Wundertüte mitnehmen. Und das haben fast alle Kinder gemacht. Seht mal, wie wunderschön unser Zaun aussieht!

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Grüße vom Kita-Team

20. April 2020

Hallo Kinder, wir vermissen euch und freuen uns auf ein frohes Wiedersehen!

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Bilderbuch zur Corona-Krise

7. April 2020

Ursula Leitl, Erzieherin und Mutter eines fünfjährigen Sohnes, weiß, dass Kindergartenkinder von der Krise viel mehr mitbekommen, als wir denken. Nur rationale Erklärungen können ihnen häufig nicht die Angst nehmen. Daher erklärt ihnen Frau Leitl in ihrem Bilderbuch „Corona-Krise verstehen – eine Geschichte für Kindergartenkinder“ anhand einer kleinen Bildergeschichte die Corona-Krise und welche Verhaltensweisen jetzt wichtig sind. Passend zu Ostern sind die Hauptdarsteller zwei kleine Häschen und deren Familien, die gemeinsam die Krise erleben und meistern.

Das Buch stellt Frau Leitl allen Familien kostenlos zur Verfügung.

Hier können Sie sich das Bilderbuch als pdf herunterladen

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